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Controlling

GastroImpact: Der Abfall, den niemand mitrechnet

Drei Kilo Gemüse, die am Freitagabend übrig bleiben. Ein paar Teller, die halb voll zurückkommen. Einzeln fällt das kaum auf. Am Ende des Jahres steckt darin ein Betrag, den kaum ein Betrieb kennt, weil ihn niemand systematisch erfasst.

Was GastroImpact macht

GastroImpact erfasst Food-Waste nach Typ, Überproduktion, Verderb, Fehler und Teller-Rückläufer, jeweils mit Menge und CHF-Wert. Dazu kommt die CO2-Bilanz je Warengruppe und die Regionalität deiner Einkäufe, Schweiz, EU oder Übersee, direkt aus den Lieferanten-Daten von GastroExtraktor. Keine separate Erfassung, keine zusätzliche Excel-Liste.

Was Waste konkret kostet

Nimm einen Betrieb, der pro Woche 3 Kilo Gemüse durch Überproduktion wegwirft, bei einem Einkaufspreis von CHF 4 pro Kilo.

3 kg × CHF 4 × 52 Wochen = CHF 624 pro Jahr, allein bei dieser einen Warengruppe

Überproduktion ist meist nur einer von vier erfassten Waste-Typen. Rechnet man Verderb und Teller-Rückläufer dazu, ist die reale Zahl in den meisten Betrieben ein Mehrfaches davon, unauffällig verteilt über 52 Wochen im Jahr.

Nicht jeder Abfall ist ein Verlust

Übrig gebliebenes Gemüse, das ins Personalessen wandert, ist kein Verlust in derselben Höhe wie Ware, die im Kübel landet. GastroImpact unterscheidet das: Waste-Einträge lassen sich als verwertet markieren, und das Cockpit zeigt separat, wie viel durch Verwertung tatsächlich gespart wurde. Der Unterschied zwischen weggeworfen und weiterverwendet wird sichtbar, statt in derselben Zahl unterzugehen.

Woher die Ware kommt, zählt auch

Neben Waste zeigt GastroImpact, wie regional dein Einkauf tatsächlich ist. Schweizer, europäische und Übersee-Ware werden automatisch nach Lieferant geschätzt, kombiniert mit Saisonalität je Warengruppe. Zwei Kennzahlen, die sonst nur mit viel Handarbeit zu beantworten wären: Wie nachhaltig kaufe ich wirklich ein, nicht wie nachhaltig glaube ich einzukaufen.

Fazit

Food-Waste ist selten das Ergebnis von Nachlässigkeit. Es ist das Ergebnis davon, dass niemand die kleinen Mengen über die Wochen hinweg addiert. Sichtbar gemacht wird daraus eine Zahl, die sich aktiv senken lässt, nicht nur ein schlechtes Gewissen am Freitagabend.

«Was du nicht misst, kannst du nicht senken.»

Wie Einkaufspreise automatisch bei GastroImpact und den anderen Modulen ankommen, zeigt GastroExtraktor: Schluss mit Lieferscheinen abtippen. Alle Zahlen zusammen siehst du in InsightHub: Wenn ein Beleg-Scan sofort deine Marge verändert. GastroImpact ist Teil der GastroQ-Suite, Preise ansehen.


Quellen: Gastrosuisse Branchenspiegel 2025